Vergebung

Yellow Bird, 2009


Regie: Daniel Alfredson
Drehbuch: Jonas Frykberg

Darsteller:
Michael Nyquist – Mikael Blomkvist
Noomi Rapace – Lisbeth Salander
Lena Endre – Erika Berger
Annika Hallin – Annika Giannini
Anders Ahlbom – Dr. Peter Teleborian
Micke Spreitz – Ronald Niedermann
Georgi Staykov – Alexander Zalachenko
Tomas Köhler – Plague

Die „Millennium“-Trilogie geht in ihre letzte Runde und die Geschichte um den Reporter Michael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander nähert sich ihrem Höhepunkt. Ist dieser auch ein cineastischer? Finden wir es heraus.

FunFacts
Das Budget von „Vergebung“ betrug 4 Millionen Euro.
Wie schon bei den anderen Filmen sind lustige Anekdoten und Fakten spärlich gesät. Deswegen ist die Kolumne auch schon wieder geschlossen.

Inhalt
Lisbeth Salander hat die Konfrontation mit ihrem Vater, dem ehemaligen russischen Spion Alexander Zalachenko, nur knapp überlebt und steht jetzt wegen versuchten Mordes vor Gericht. Die Verschwörer, die Zalachenko jahrelang beschützten und Lisbeth als Kind in die Psychiatrie steckten, sind wieder auf den Plan getreten, um ihre Spuren zu verwischen. Salander hat nur noch eine Hoffnung: Den Reporter und guten Freund Mikael Blomkvist.

Die Pros:
+Die Story: Der Film ist eigentlich in zwei Teile geteilt. Auf der einen Seite haben wir den Prozess um Lisbeth und auf der anderen die Ermittlungen von Blomkvist. Ich muss sagen, dass der Prozess eigentlich nur von der Schlagfertigkeit von Salander lebt. Der Blomkvist-Teil ist dafür sehr spannend und hat alles, was man sich wünscht: Mord, Verschwörung, Spionage. Es ist wirklich gelungen.
+Noomi Rapace: Ich wollte sie diesmal nicht an die erste Stelle setzen, weil sie halt auch nicht der Fokus des Films ist. Trotzdem liefert sie wieder eine starke Performance als Lisbeth Salander ab. Sie ist schlagfertig, intelligent und sehr faszinierend (linke Augenbraue hochziehend).

Die Kontras:
-Hetze: Man wird durch den Film teilweise geprügelt. Es werden dauernd neue Personen eingeführt, neue Namen werden einem um die Ohren gehauen und auch Figuren aus den ersten beiden Teilen tauchen wieder auf, nur um dann gleich wieder zu verschwinden. Irgendwie hätte man das etwas anders regeln können.

Fazit
„Vergebung“ ist der schwächste Teil der Trilogie. Die Handlung und die Schauspieler sind zwar noch immer stark, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Es fehlt der letzte Schliff.
Fans der Serie haben sich den Film sicher bereits gekauft, egal ob einzeln oder in der Box mit den beiden Vorgängern. Wenn ihr aber noch etwas wartet, dann könnt ihr nächstes Jahr bei den Langfassungen zuschlagen, die jetzt Ende des Jahres auch in TV (ZDF) laufen sollen.

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Eine Antwort zu Vergebung

  1. Bluray Verkauf schreibt:

    Coole Liste und Top Zusammenfassung. Danke!

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