Buckaroo Banzai – Die 8. Dimension

20th Century Fox, 1984


Regie: W.D. Richter
Drehbuch: Earl Mac Rauch

Darsteller:
Peter Weller – Buckaroo Banzai
John Lithgow – Lord John Whorfin
Ellen Barkin – Penny Priddy
Jeff Goldblum – New Jersey
Christopher Lloyd – John Bigboote
Clancy Brown – Rawhide

Mein normales Kritikformat wird jetzt in die Tonne gekloppt. Denn die unglaubliche, geniale und mega-mäßige (in Ermangelung eines entsprechenden deutschen Begriffs) Awesomeness von „Buckaroo Banzai – Die 8. Dimension“ kann man nicht in ein paar Stichworten zusammenfassen. Der Film ist so „Over The Top“, dass man annehmen muss, der Begriff wurde extra erfunden, um diesen Streifen zu beschreiben.
Die titelgebende Figur des Buckaroo Banzai ist ein Neurochirurg/Physiker/Abenteurer, der mit seinen Freunden, die ebenfalls Genies sind, eine Rockband/Superheldentruppe betreibt, die „Hong Kong Cavaliers“. Ihre Abenteuer kann man in einer eigenen Comicserie nachlesen. Habe ich schon erwähnt, dass Dr. Banzai eine Art privater Freiwilligenarmee anführt, die aus normalen Menschen besteht und die ihm in brenzligen Situationen aus der Patsche hilft? Wie cool ist das eigentlich? Der Kerl ist James Bond, Indiana Jones, Batman und Mick Jagger in einer Person, also praktisch der feuchte Allmachtstraum eines jeden kleinen Jungen.
Bei einem Experiment, in dem Buckaroo mit einem raketengetriebenen Truck durch einen Berg fährt, entdeckt er die 8. Dimension. Das erregt das Interesse der Elektroiden von Planet 10, die ihren durchgeknallten Diktator John Whorfin und seine Armee dort gefangen halten. Einigen Kriegstreibern gelang bereits 1938 die Flucht auf die Erde, wo sie in der Stadt Grover’s Mill, New Jersey landeten. Über diese Invasion wurde vom jungen Reporter Orson Welles berichtet, der dies aber nach einer Gehirnwäsche als Scherz bezeichnete. Die guten Außerirdischen drohen nun damit, die Erde in den dritten Weltkrieg zu stürzen, sollte Buckaroo Banzai nicht die Bösen innerhalb von fünf Stunden aufhalten können. Na, das ist doch mal eine Megastory, was? Um auf einen solchen Mist zu kommen, muss man schon eine ordentliche Menge Gras rauchen.
Ein weiteres Element des Films sind die andauernden Anspielungen auf vorherige Ereignisse und andere Charaktere. Man hat das Gefühl, mitten in eine seit Jahren laufende Serie hineingeschaltet zu haben. Man könnte das als störend empfinden, aber es passt einfach zu dem komplett irren Konzepts des Films. Im Abspann wird sogar ein Sequel beworben, doch leider kam dieses, wie die vor ein paar Jahren geplante TV-Serie, nicht zustande.
Über die Darsteller brauche ich eigentlich kein Wort verlieren. Wir kriegen RoboCop, Doc Brown, Dr. Ian Malcolm („Jurassic Park“), der Kurgan („Highlander“) und Ellen Barkin. Wie genial ist diese Besetzung? Wie hammermäßig? Ich denke, man kann es kaum in Worte fassen.
Wenn ihr irgendwie an den Film rankommt, schaut ihn an. Kauft ihn auf DVD, auf VHS oder meinetwegen auch auf Betamax. Wenn ihr auf herrlich albernen Blödsinn steht, werdet ihr euren Spaß haben.

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