Verdammnis

Yellow Bird, 2009


Regie: Daniel Alfredson
Drehbuch: Jonas Frykberg

Darsteller:
Noomi Rapace – Lisbeth Salander
Michael Nyquist – Mikael Blomkvist
Micke Spreitz – Ronald Niedermann
Georgi Staykov – Alexander Zalachenko
Yasmine Garbi – Miriam Wu

Der zweite Teil der „Millennium“-Trilogie setzt den Fokus klar auf die Figur Lisbeth Salander. Doch kann die Hackerin mit dem Hang zur aufwendigen Body Art einen Film im Alleingang tragen? Schauen wir uns das mal an.

FunFacts
Das Budget von „Verdammnis“ betrug 4 Millionen Euro.
Letzte Woche hatte ich bereits meine mangelnden Kenntnisse der schwedischen Sprache eingestanden und es ist in der Zwischenzeit nicht wirklich besser geworden. Deswegen ist diese Rubrik wieder sehr kurz.
Die Rolle des „Ronald Niedermann“ sollte eigentlich von Dolph „Ivan Drago“ Lundgren gespielt werden. Der lehnte ab, da er nicht den typischen Bösewicht geben wollte. Es wäre übrigens Lundgrens erste Rolle in seiner Heimat Schweden gewesen.

Inhalt
Ein Jahr ist seit den Geschehnissen aus dem ersten Teil vergangen. Während der Reporter Blomkvist sein normales Leben wieder aufgenommen hat, ist die Hackerin Salander durch die Welt gereist.
Kaum ist Lisbeth wieder in ihrer Heimat zurück, geschehen drei Morde, die sie angeblich begangen haben soll. Ihr Freund Mikael glaubt an ihre Unschuld und getrennt voneinander nehmen sie die Ermittlungen auf. Diese führen tief in Lisbeths Vergangenheit und lüften das Geheimnis um ihre Familie.

Die Pros:
+Noomi Rapace: Ich habe in der letzten Kritik bereits gesagt, dass mich die Frau schwer beeindruckt. Eine intensivere Darstellung habe ich selten gesehen. Im zweiten Teil ist sie noch härter, stärker und schöner. Gerade im Finale lässt sie den legendären „John McClane“ wie ein kleines Weichei aussehen.

Die Kontras:
-Die Handlung: Irgendwie wirkt die Handlung diesmal etwas wirr und lückenhaft. Man wird durch die Geschichte getrieben, ohne Pause und einmal verschnaufen zu können. Das geht besser.

Das Fazit
„Verdammnis“ ist ein wirklich guter Thriller. Er geht einem zwar nicht ganz so unter die Haut wie sein Vorgänger, aber das war auch nicht die Absicht. Alles dreht sich um Lisbeth Salander und ihre traumatische Jugend. Der Charakter wird mehr ergründet und ausgearbeitet. Der Zuschauer lernt sie besser kennen, erfährt mehr über ihre Motivation und Ängste. Dass sie sich auf handfeste Art mit den Dämonen ihrer Vergangenheit auseinandersetzt und mehr zum schwarz gekleideten Racheengel wird, ist ein netter Bonus.
Deshalb gibt es auch diesmal eine Kaufempfehlung.

P.S.: Es hat sich noch immer keine Doppelgängerin von Lisbeth Salander gemeldet, um meine Freundin zu werden. Kommt Mädels, schreibt mir. Ich beiße nur auf Verlangen.

Dieser Beitrag wurde unter Kritiken abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Verdammnis

  1. Jessi schreibt:

    Ich seh‘ nicht aus wie Lisbeth Salander und bin auch schon vergeben, aber an der Stelle mal der Hinweis an alle anderen Mädels, dass der Lars ein ganz Lieber ist!🙂

    Grüüüße, die Jessi

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s