Schwerter des Königs (Teil 1)

20th Century Fox, 2007


Als ich den ersten Trailer zu diesem Film sah, war ich zunächst sehr interessiert. Jason Statham prügelte in einer Fantasy Welt Monster zu Klump. Juhu! Dann wurde eingeblendet, dass es sich um die Verfilmung eines Videospiels handele. Ok, vielleicht endlich mal eine Gute. Danach stand da, dass Uwe Boll Regie führte. Mein Interesse war verloschen und ich ignorierte den Film bis zu dieser Woche. Ich ging in der Videothek an ihm vorbei und auf Premiere ließ ich ihn auch schön zufrieden.
Was mich an Uns Uwe fasziniert ist seine Fähigkeit, immer wieder erfolgreiche Videospielfranchises zwischen die Finger zu kriegen. Der Mann hat den Ruf eines Lizenzschlächters, der selbst beliebte Marken wie „Alone in the Dark“ und „Far Cry“ in unter zwei Stunden zu Grunde richten kann. Trotzdem geben ihm Studios immer wieder die Erlaubnis, ihre geistigen Schöpfungen zu vergewaltigen.
Wenn ich Jahre meines Lebens in etwas investiert habe, dann möchte ich doch, dass mein Werk vernünftig umgesetzt wird. Autoren sind da ein gutes Beispiel. Alan Moore verweigerte die Zusammenarbeit an „Watchmen“, weil er von den Umsetzungen von „V wie Vendetta“ und „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ so enttäuscht war. Frank Miller verbrachte jeden Tag am Set von „Sin City“. Der verstorbene Autor Michael Crichton trieb den Regisseur bei „Der 13. Krieger“ so in den Wahnsinn, dass er am Ende selbst die Regie übernahm.
Denken die Programmierer da nicht ähnlich? Oder was denken die Studios? Sie stecken Millionen in die Entwicklung ihrer Produkte und wollen doch wohl nicht ernsthaft, dass ihre Spiele mit so einem Mist assoziiert werden. Das ist doch schlechte Werbung. Denken sie vielleicht, dass die Menschen, nachdem sie sich den Dreck angeschaut haben, in den Laden rennen, um sich das Spiel zu kaufen? Dass die 60 Euro und mehr ausgeben, um zu sehen, ob die Vorlage wirklich so schlecht ist? Ich würde das nicht machen.
Nach diesen einleitenden Gedanken kommen wir jetzt mal zum eigentlichen Film. Ich werde in der Kritik nur die Namen der Darsteller verwenden, weil eigentlich nur die Rollen von Jason Statham und Ron Perlman benannt werden. Außerdem hat sich Boll wohl gedacht, dass andere Filme zu viele Erklärungen abliefern (wie „Eragon“), also hat er fast komplett darauf verzichtet. Wenn mir etwas komisch vorkommt oder etwas einfach nur falsch ist, werde ich eine Auszeit fordern und meinen Senf dazugeben.

Wir beginnen damit, dass Ray Liotta und Leelee Sobieski auf einem Bett liegen. Anscheinend hat ihr Vater etwas gegen Ray (Weil er fast doppelt so alt wie sie ist?). Die Beiden küssen sich und plötzlich fängt er zu glühen an, während sie einfach schwächer wird. Es folgt ein Schnitt auf ein Schloss, das von blühenden Bäumen und Wasserfällen umgeben ist. Während des Kusses verdorren die Bäume und das Wasser versiegt.
AUSZEIT! Was ist da gerade passiert? Saugt Ray ihr die Energie aus? Ist Leelee mit dem Land verbunden? Ist das Land ein Symbol für ihre Lebensenergie? Oder saugt er auch dem Land das Leben aus? Aber vor allem: Wer sind die Zwei? Uwe, man kann nicht einfach zwei Figuren zeigen, ohne wenigstens ein bisschen die einzuführen.
Als nächstes sehen wir John Rhys-Davies, der das mittlerweile von Lava umgebene Schloss betrachtet. Er löst sich in Rauch auf und dringt in das Gebäude ein. Unterirdisch entdeckt er eine große Schmiede, in der ordentlich Betrieb herrscht.
AUSZEIT! Also ist die Schmiede für die Veränderungen verantwortlich? Hat der Kuss jetzt doch nichts damit zu tun? Wem gehört das Schloss? Kacke, der Film läuft gerade einmal 5 Minuten und ich bin schon jetzt vollkommen verwirrt. Wie lange geht der Mist eigentlich? Heilige Scheiße, über zwei Stunden. Ich will nicht mehr, mache aber trotzdem weiter.
Jetzt kriegen wir endlich Jason Statham zu sehen. Und was macht unser Held? Dieser Teufelskerl? Er erntet Rüben. Wie heroisch. Als er ein paar Krähen sieht, wirft er seinen Bumerang nach ihnen, um sie zu vertreiben. Er fürchtet, dass sie die Rüben fressen.
AUSZEIT! Seit wann fressen Vögel Rüben? Ich frage mich auch, wie die eine Rübe, die so groß wie ein Fußball ist und mindestens ein Kilo wiegt, fressen wollen. Abbeißen geht ja schlecht. So weit ich in Bio aufgepasst habe, ist deren bevorzugte Nahrung Saatkörner oder Aas.
Der nächste Star, der sich blamieren will, ist Ron „Hellboy“ Perlman. Er kommt mit einem Ferkel vorbei. Das will er jetzt gegen Rüben eintauschen. Diese Rüben müssen schon echt was besonderes sein, was? Ron versucht außerdem, Jason zum Militärdienst zu überreden, aber der hat keine Lust. Aber er lädt seinen Freund zum Abendessen ein.
Natürlich ist es in der nächsten Einstellung schon Abend und alle sitzen draußen am Tisch: Jason, seine Frau (gespielt von Claire Forlani), sein Sohn und Ron. Die Unterhaltung ist vollkommen sinnfrei und ich frage mich, wieso die eigentlich draußen sitzen. Hat das Budget nicht für ein Innenset gereicht? Jason und Claire reden danach, wie sehr sie sich lieben, aber er will die drei Worte nicht sagen. Am nächsten Morgen brechen der Sohnemann und Mutti zum Markt auf. Wieder reden sie davon, wie glücklich sie sind.
Auf der Fahrt erzählt Claire, wie ihr Mann zu seinem tollen Namen kam. Er heißt „Farmer“, weil er glaubt, dass man zu dem wird, was man macht. Zum Glück ist er nicht in der Jaucheverwertung. Er kam als Waise in das Dorf und wurde von allen adoptiert wurde. Dabei betont der Junge, wie sehr er seinen Papa liebt und wie glücklich er ist, dass sie jetzt eine Familie sind. Mann, wäre es nicht schade, wenn dem kleinen Sonnenschein etwas passieren sollte?
Der König, dargestellt von Burt Reynolds, wird nun informiert, dass die Kruks (so was wie Orks) jetzt Schwerter haben und damit kämpfen. Der Bote sah seinen Trupp sterben und überlebte nur, weil man ihn vorher weggeschickt hat.
AUSZEIT! Also, der Kerl war nicht da, aber er sah, wie seine Kameraden starben? Bin ich eigentlich der einzige Mensch, dem hier der logische Fehler auffällt? Wie sollte er das denn sehen sollen? Ich glaube schon jetzt, dass niemand das Skript korrigiert hat und die Schauspieler haben einen Dreck auf den Mist gegeben.
Jason bemerkt, dass sich etwas im Wald bemerkt. Seine Frau kommt mittlerweile bei ihren Eltern an. Ihre Mutter erzählt, wie sehr sich der Großvater auf seinen Enkel freut. Als sie dann aber am Tisch sitzen, ist da nur ein junger Mann. Soll das der Großvater sein? Entweder hat sich der Mann verdammt gut gehalten oder Omi macht einen auf Madonna und sucht sich ihre Lover im Kindergarten. Wir erfahren erst deutlich später, dass er Claires Bruder ist.
Zurück bei Jason steht plötzlich ein Kruk hinter ihm und greift ihn an. Ich nehme jetzt keine Auszeit, obwohl ich es könnte. Aber reden wir über die Kruks. Die Dinger sehen aus, als wenn sie bei den „Power Rangers“ abgelehnt worden sind. Die Leute haben billige Masken auf und tragen Rüstungen, die nicht nach Metall aussehen. Sondern mehr nach Kacke. Kämpferisch haben sie auch nichts drauf, denn Jason tritt ihnen beeindruckend in den Hintern. Aber er ist ja auch ein knallharter Teufelskerl.
Nachdem er seine Gegner erledigt hat, läuft er weiter zu Ron. Der wird auch gerade angegriffen. Jason wirft seinen Bumerang nach den Monstern und der kommt zurück, nachdem er einen getroffen hat.
AUS… Nein, ich warte noch. Jason hilft jetzt Ron und die kämpfen in einer brennenden Scheune (anscheinend das einzige Gebäude auf dem Hof) gegen die Angreifer.
AUSZEIT! Erstens: Ein Bumerang kommt nicht zurück, wenn er etwas getroffen hat. Es ist vollkommen unmöglich, da die Flugbahn unterbrochen wurde. Zweitens: Wieso kämpfen die in der brennenden Scheune? Die Tiere sind weg, also musste Ron nicht weiter da drin bleiben. Also warum wird da gekämpft?
Von einem Glockenturm aus sieht Claire, wie die Kruks aufmarschieren und schlägt Alarm. Aber da Uwe, wie ihr es mittlerweile gemerkt habt, nicht lange einem Handlungsstrang folgen kann, sind wir plötzlich wieder bei Leelee, die vom Kommandeur Fechtunterricht erhält. Sie ist zwar gut, aber Frauen dürfen nicht den bewaffneten Truppen angehören. Außerdem wird ihr Vater wieder erwähnt, ohne zu erklären, wer er ist. Doch dann tritt das Todesurteil für jeden Film auf, Matthew Lillard.
Der Kerl ist der nervtötendste Schauspieler der Welt. Sonderlich talentiert ist er auch nicht gerade. Hier gibt er einen versoffenen, verzogenen und weinerlichen Adeligen. Er ist der Neffe des Königs und der nächste in der Thronfolge. Er informiert den Kommandeur, er solle die Truppen mobilisieren und lässt raushängen, dass er etwas Besseres ist. So wie er sich verzweifelt versucht, das Ekel zu spielen, soll er wohl der Bösewicht sein. Oder einer von denen.
Mittlerweile ist der Angriff auf das Dorf in vollem Gange. Jason und Ron mischen sich ein. Sie wollen sich zu den Großeltern durchschlagen.
Claire ist noch immer auf dem Turm und wird angegriffen. Als die beiden Helden an dem Haus ankommen, sagt man ihnen, wo man sie finden kann. Nur steht der Turm auf einmal vollkommen in Flammen und ist fast niedergebrannt. Der Bruder kriegt das Schwert von seinem Vater und sagt seinen Eltern, dass sie die Tür verriegeln sollen. Merkt euch das bitte.
Wir springen zu Liotta, der sich jetzt als zweiten Bösewicht outet, Er steuert die Kruks anscheinend fern. Dabei übernimmt er direkt die Kontrolle über eine Art Überkruk. So läuft er Jason über dem Weg und die beiden kämpfen kurz, bevor dem Ding der Kopf abgeschlagen wird.
In einem anderen Körper bricht Ray in das Haus der Großeltern ein. Ok, das ist das falsche Wort. Er macht einfach die Tür auf.
AUSZEIT! Sollte die Tür nicht verriegelt sein? Aber es gibt keinen Widerstand, keinen brechenden Riegel. Nichts.
Jason kommt dazu und sieht gerade noch, wie seine Schwiegereltern sterben. Er kämpft mit den anderen anwesenden Kruks, während sein Sohn abhaut. Ray verfolgt ihn natürlich. In einem Feld wird das Kind dann getötet. Wie unerwartet.
Die Kruks ziehen plötzlich ab und nehmen Gefangene. Ich finde es lustig, wie es dem Bruder erst auffällt, als die schon fast alle weg sind. Jason beerdigt dann seinen Sohn in einer Szene, die einfach nur unglaublich unfreiwillig komisch ist. Im Hintergrund spielt überdramatische Musik, die mit jedem Spatenstich an Intensität zunimmt. Ich konnte mich kaum noch halten vor Lachen. Es ist einfach schwer zu beschreiben. Anschließend wir Jason gesagt, dass seine Frau noch leben könnte, da man ihre Leiche nicht gefunden habe.
Wir springen jetzt zu Ray und, oh Wunder, Matt Lillard, der sein Partner ist. Liotta fragt direkt, wer dieser „Farmer“ sei.
AUSZEIT! Ok, es wird schlimmer. Er hat während des Angriffs Statham nur zweimal gesehen. Woher kennt er seinen verdammten Namen? Und woher sollte der versoffene Lillard, der sich nur für sich selbst interessiert, einen einfachen Bauern kennen?
Ich bin mittlerweile auf einen weiteren Punkt gestoßen, der mich stört. Woher kann ein einfacher Bauer so kämpfen? Der Mann ist eine Ein-Mann-Armee, er pflügt durch die (ok, zugegeben wenig beeindruckenden) Kruks und bricht dabei nicht einmal in Schweiß aus. Wieso kann er das? Wer hat ihm das beigebracht?

König Burt ist mit seinen Truppen jetzt in dem Dorf und will neue Soldaten anwerben. Statham gefällt das nicht besonders, er wendet sich sogar ab. Rhys-Davies, der auch da ist, scheint sowohl Jason als auch Perlman zu erkennen. Der nächste Dialog findet zwischen Statham und dem Bruder statt.
„Hast du ein Pferd?“
„Nein, eine Stute.“
Ich will jetzt sterben. Die Idiotie scheint kein Ende zu nehmen. Rhys-Davies unterhält sich erst mit Perlman und dann mit Statham. Dabei sagt er ihm dass der König ihn brauchen werde, mehr als es diesem bewusst sei. Verdammt, der Plot ist durchsichtiger als Apples Versuch, seine Kunden für dumm zu verkaufen. Wetten, Jason hat was mit dem König zu tun?
Die Truppe um Statham, Perlman und dem Bruder kommt zu einer zerstörten Hängebrücke. Es ist noch ein Seil übrig, das nicht nur eine weite Schlucht überspannt, sondern auch gleich mehrere Höhenmeter überbrückt.
AUSZEIT! Da hat aber mal wieder einer gewaltig gepennt. Seit wann gibt es einen Höhenunterschied bei Brücken? Die Enden müssen auf gleicher Höhe sein, sonst gibt es Probleme mit der Statik.
Statham rutscht mit seinem Gürtel an dem Seil auf das andere Ufer. Als seine Kumpel das versuchen, stürzen sie hunderte Meter tief in den Fluss. Natürlich überleben sie das vollkommen unbeschadet. Habe ich eigentlich den miesen Blue-Screen-Effekt erwähnt, als sie an dem Seil hängen. Ohja, jetzt gerade.
Vor dem Thronsaal finden König Burt und sein Kommandeur eine schlafende Wache. Eine einzelne schlafende Wache! Wow, die Leute scheinen eine tolle Berufsauffassung in Zeiten des Krieges zu haben. Lillard vergnügt sich mit einer Nutte auf dem Thron und wird von seinem Onkel ordentlich durchgelassen. Auch der Kommandeur will dem Berufsarsch an die Wäsche, darf aber nicht seine Hand an einen Adeligen legen.
Lillard kriegt dann vor Liotta einen kindlichen Wutanfall, bei dem nur fehlt, dass er sich auf den Boden wirft und mit Händen und Füssen trommelt. Sein Partner soll endlich der König erledigen.
Wir springen jetzt zu Leelee, die im Bett liegt und anscheinend über magische Fähigkeiten hat. Plötzlich ist Liotta in ihrem Zimmer und er will etwas Zucker. Doch Sobieski zeigt ihm die kalte Schulter. Wieder wird ihr Vater erwähnt, aber eine Auflösung, wer das ist, kriegen wir nicht. Aber man kann zwischen den Zeilen lesen, dass es nicht der König ist.
Ray lässt daraufhin den kompletten Arsch raushängen. Er schreit sie an, dass er sich nähme, was er wolle.
Durch einen kleinen Schnitt zum Gefangenenzug erfahren wir, dass Claire doch noch lebt. Das gilt bei Uwe wohl als Überraschung.
Jetzt kommt meine Lieblingsszene in dem Mist hier. Denn man kann an Burt Reynolds Gesicht ablesen, wie sehr er mittlerweile von dem Film angepisst ist. Er frühstückt mit Lillard, der Besserung gelobt und sich noch immer wie ein Idiot aufführt. Zu Anfang denkt Burt: „Kacke, wie bin ich hier reingeraten?“ Dann kommt das Bedauern: „Wieso habe ich nicht besser auf mein Geld aufgepasst?“ Direkt gefolgt von der Wut: „Früher hätte ich einen Typen wie dem den Arsch aufgerissen. Und ich will das jetzt.“
Plötzlich sind wir bei einer taktischen Lagebesprechung. Der Kommandeur zeigt auf einer Karte das an der Südküste liegende Dorf und gibt bekannt, dass die Kruks das Dorf von Süden angriffen.
AUSZEIT! Die Kruks haben das Dorf von Norden angegriffen. Denn die sind von der Landseite gekommen und nicht mit Booten. Das Skript hat echt niemand korrigiert. Den Schauspielern war das auch egal. Nur ich meckere noch. Kacke.
Die dreiköpfige Dorfmiliz läuft jetzt durch einen Wald, der angeblich verflucht ist. Statham gibt einen Scheiß drauf. Prompt gibt es eine Einstellung aus der Wurzelperspektive. Sind wir jetzt plötzlich in „Troll 3“? Unseren Helden spüren etwas, bevor sie von Lianen, die aus den Bäumen kommen, gefesselt werden. Die Einstellung mit den Lianen wird jetzt noch einige Male recycelt.
Wie der Cirque du Soleil lassen sich einige Frauen an Lianen herab. Ihre Anführerin ist Kristanna Loken. Ja, die Terminatrix. Ihre Karriere ist mittlerweile so gut wie vorbei, seit sie sich vollkommen Uwe verschrieben hat. Der Frau standen die Türen in Hollywood offen, doch sie dreht lieber mit dem talentfreien Weichkäse. Kristanna, wenn du dich von einem Deutschen ausnutzen lassen musst, warum nicht von mir? Ich hätte da einige Ideen.
Da Krissy ihnen nicht helfen will, schneidet sich Statham los und landet mit einem Salto auf den Füssen. Schön ist, dass man in der Einstellung sieht, dass er von irgendetwas runterspringt. Man muss Uwe für den Mist lieben.
Im Schloss bricht König Burt zusammen während er sich mit Leelee unterhält. Es geht wieder um ihren Vater, wieder wird nicht geklärt, wer das jetzt sein soll. Gleichzeitig spüren Rhys-Davies und Liotta eine Erschütterung der Macht. Lillard taucht bei letzterem auf und hat starke Schmerzen. Ray gibt zu, das Frühstück vergiftet zu haben. Er lässt seinen Partner erstmal ordentlich leiden, bevor er ihm das Gegengift gibt.
Ich schreie jetzt nicht Auszeit, denn der Punkt ist zwar saudumm, aber es ist mehr eine allgemeine Kritik. Warum sollte sich Liotta mit diesem Trottel zusammentun? Er ist ein mächtiger Zauberer, er befehligt ein ganzes Heer. Wofür braucht er Lillard? Für das Weichei macht die Partnerschaft schon mehr Sinn, aber sollte dann Liotta nicht offener als Bösewicht auftreten? Damit Matt im Verborgenen operieren kann?
Die Szene ist auch so sehr sinnfrei. Ich sehe ja, dass man hier versucht, das Machtverhältnis umzudrehen. Aber ernsthaft, wer glaubte, dass Lillard in der Beziehung die Hosen anhatte?
Rhys-Davies taucht am Krankenlager von König Burt auf, legt sein Ohr auf dessen Brust und weiß sofort, dass der Mann vergiftet wurde. Er hat wohl Supermagiekräfte. Denn er hält seine Hände kurz über die Brust und schon ist der König geheilt. Er ist auch der Erzmagier am Hof.
AUSZEIT! Jetzt kocht der Mist aber über. Also, Rhys-Davies ist der Erzmagier, der engste Vertraute des Königs. Seit Anfang an weiß er, dass Liotta mit den Kruks unter einer Decke steckt. Wieso zum Teufel sagt er dann nichts? Der König hätte mit seinem kompletten Heer anrücken können, um Ray in den Arsch zu treten. Warum macht er das nicht? Ach ja, wir hätten dann keinen Film.
Lillard rückt mir zwei Legionen ab. Laut dem Kommandeur sind das zwei Drittel der Truppen.
Jetzt ist Leelee auf einmal in einem Wald zusammen mit Rhys-Davies. Er ist ihr Vater. Endlich, ich dachte schon, wir würden das nie mehr erfahren. Wirklich gutes Schreiben. Er macht ihr Vorwürfe, weil sich die Macht verschoben habe, als sie mit Liotta Matratzensport betrieben hat. Keine Erklärung wie das geht.
Statham und seine Merry Men werden von Loken zum Waldrand geführt. Natürlich kommt in diesem Moment der Gefangenenzug der Kruks vorbei. Ich liebe diese Zufälle.
Zurück im Schloss wacht der König auf. Er wird direkt informiert, dass sein Neffe mit der elften und zwölften Legion abgehauen ist.
AUSZEIT! Ok, da kann einer nicht rechnen. Eine Legion hat seit der Spätantike 1000 Mann, also ist Lillard mit gut 2000 Soldaten abgezogen. Das sah zwar nicht nach so vielen aus, als die gezeigt wurden, aber gut.
Aber wenn wir die Nummerierung hinzunehmen müsste es noch mindestens zehn weitere Legionen geben, also hat das Reich noch 10000 Soldaten. Dann wäre der Anteil von Lillards Truppen nur ein Sechstel. Auf zwei Drittel käme der nur, wenn in den ersten zehn Legionen nur jeweils 100 Mann wären. Mathe ist echt schwer.

So, an dieser Stelle machen wir vorerst Schluss. Dieser Film dauert insgesamt zwei Stunden und ich habe erst die Hälfte meiner Stichpunkte abgehakt. Lest im zweiten Teil der Review, wie es weitergeht und mein vernichtendes Fazit.

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