Zombieland

Columbia Pictures 2009

USA 2009
Regie: Ruben Fleischer
Drehbuch: Paul Wernick & Rhett Reese
Darsteller:
Jesse Eisenberg Columbus
Woody Harrelson Tallahesse
Emma Stone Wichita
Abigal Breslin Little Rock
ehrenhafte Erwähnung:
Amber Heard 406
Mike White Tankstellenpächter
geheim sich selbst

Zombies sind schon seit längerer Zeit ein Fixpunkt im Mainstream und in der Nerdkultur. Es gibt Videospiele, Filme und Bücher zu dem Thema und man hat diese Figuren des klassischen Horrors in all den Jahren kaum verändert (Zack Snyder machte sie schnell, das war es auch schon) im Gegensatz z.B. zu Vampiren (ja, ich meine die dämlichen Diskokugeln, die jetzt die Kinocharts dominieren). Also, was kann dieser Film machen, was nicht schon die Komödie „Shaun of the Dead“ gemacht hat?

Story
Ich werde hier nicht ins Detail gehen, um nicht das Vergnügen zu spoilern.
Die Zombie-Apokalypse ist da und die Menschheit hat es erwischt. Übel erwischt. Wir folgen nun einer Gruppe Überlebender auf ihrer Reise durch die USA. Erzählt wird das Ganze von Columbus, einem neurotischen Nerd, der dank selbsterdachter Regeln durchkam. Er trifft auf Tallahesse, der da einen etwas aktiveren Weg geht und das Geschwister-Duo Little Rock und Wichita.
Immer wieder wird in Rückblenden erzählt, was unsere Helden vor dem Ausbruch machten.

Die Pro’s:
– Der Humor. Praktisch alles, über das man sich bei den ernsten Zombiefilmen lustig machen kann, wird hier durch den Kakao gezogen. Sein es die Regeln zum Überleben, die Kills, die Stereotypen (Woody Harrelson mimt praktisch Ash). Es kommt alles vor und es wird super durchgezogen.
– Die Leistungen der Darsteller sind toll. Abigail Breslin (Little Miss Sunshine) hat ein unglaubliches Talent als Komikerin und Woody Harrelson stiehlt mit seiner badass Attitüde die Show.
– Die Auftritte der Gastdarsteller sind ebenfalls ziemlich witzig, wobei man >Name wegen Spoilergefahr entfernt< hervorheben muss.

Die Kontra’s:
– Kommt selten vor, aber der Film ist mir persönlich etwas zu kurz. Man hätte noch eine Fülle an Sachen einbauen können (doch dafür wird es wohl das Sequel geben, auf das ich mich ehrlich freue).

Das Fazit:
„Zombieland“ ist eine Knallerkomödie, bei der man Tränen lachen kann. Anders als „Shaun of the Dead“, der die Sache in die Lächerlichkeit zog, wird es hier „ernst“ genommen. Sämtliche Klischees des Genres werden aufgegriffen und als Tatsache verkauft (man kann den Humor am besten mit „Scream“ vergleichen).

Auf jeden Fall reingehen

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2 Antworten zu Zombieland

  1. deodato schreibt:

    Hi! Ich fand den Film ganz „nett“ aber hatte mir etwas mehr „Zombie-action“ erwartet. Für einen Film der den Titel „Zombie-Land“ trägt, war mir persönlich zu wenig wirkliche „Zombie-action“ zu betrachten. Ich fand übrigends nicht das Shaun of the Dead lächerlicher vom Ding her ist…Mir persönlich gefällt „Shaun of the Dead“ als Zombie-Satire besser als „Zombie-Land“. Aber das ist wie immer Geschmackssache!😉

    Den Gast-Auftritt von: >Name wegen Spoilergefahr nicht genannt<…empfand ich als das heimliche Highlight des Films!🙂

    Gruß, deodato
    http://snakesfilmforum.xtremeservers.at/
    http://twitter.com/snakesfilmforum

    • biglars schreibt:

      „Shaun of the Dead“ ist halt eine englische Komödie, die das ganze etwas lockerer sieht. Bei „Zombieland“ muss man sagen, mich erinnert das ganze stark an den „Zombie Survival Guide“ von Max Brooks (Sohn des Mel). Außerdem wurden, wie ich gelesen habe, sehr viele Ideen nicht um gesetzt aus Zeitgründen. Das soll jetzt im Sequel nachgeholt werden.

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